Miniaturwunderland eröffnet Außenstelle.

Das wäre was für den ersten April gewesen. Eine wunderschöne Möglichkeit, um große Mengen enttäuschter Menschen im Schanzenpark zu versammeln. Dort entstehen gerade Kleinode des Gartenbaus. Das Miwula hat damit aber nichts zu tun. Erkennt man daran, dass nicht jedes Detail perfekt arrangiert ist. Das ist alles Wildwuchs und deshalb auch so charmant. Man ist auch viel schneller durch.

Vielleicht hat der öffentliche Spieltrieb mit der Schließung der Schulen, Kindergärten und Spielplätze zu tun. Vielleicht ist er auch nur Ausdruck überschäumender Langeweile. Oder beides. In jedem Fall zeigen sich Kreativität und Detailverliebtheit, die durchaus verdienen, in einer Galerie präsentiert zu werden. Aber: geschlossen. Also erobern diese Arbeiten nun den öffentlichen Raum. Danke Corona.

Vielleicht biete ich demnächst Führungen an. Aus Hygienegründen würde ich nur Einzelführungen anbieten, die natürlich sehr teuer sein müssten. Distinktion hat ihren Preis. Ich werde mich zunächst mit einem weißen Schal und einem Glas Sekt daneben stellen und laut in die Weite des Parks hinein dozieren. Über Bauhaus und Corona zum Beispiel und welche Implikationen sich systemtheoretisch daraus für das Jetzt-und-hier ergeben. Vorschläge??

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